1932. Martin und Max, Geschäftspartner und beste Freunde, führen gemeinsam eine gutgehende Galerie in San Francisco. Der eine – Martin – beschließt, mit seiner Familie zurück nach Deutschland zu gehen, damit seine Kinder dort aufwachsen und zur Schule gehen können. Der andere – Max – bleibt zurück und führt die Galerie weiter. Beide pflegen einen regen, freundschaftlichen Briefkontakt. Doch als die Nationalsozialisten die Macht erfgreifen, wandelt sich die Freundschaft zwischen Martin, dem Deutschen und Max, der Jude ist, innerhalb kurzer Zeit dramatisch.
EMPFÄNGER UNBEKANNT ist der Titel eines brillanten Briefromans von Taylor Kressmann, den theater domino als szenische Freilichtlesung am Gagernhaus präsentiert.
Es lesen Dirk Zill und Volker Zill
musikalische Begleitung: Stephan Schmitt
Stimmen:
Ich habe nie auf weniger Seiten ein größeres Drama gelesen. (Elke Heidenreich, Literaturkritikerin)
Ich habe noch nie ein Stück Literatur so atemlos, mit einer so inneren Totenstille gelesen wie „Empfänger unbekannt“. Es ist ein kleines Stück Literatur aber es hat mich wie selten etwas beeindruckt, erschüttert, verstört, (Thomas Rühmann, Schauspieler)
Er ist nicht nur ein literarisches Juwel, sondern vor allem von beklemmender Aktualität – der Briefroman „Empfänger unbekannt“ von der amerikanischen Autorin Kathrine Kressmann Taylor. (Dominik Lapp, kulturfeder.de)
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